Zwieselbacher Rosskogel 3080 HM

 
Der Herbst zeigt sich immer noch von seiner besten Seite und so stand für uns heute ein leichter 3000er am Programm - der Zwieselbacher Rosskogel.
 
 
Wir starteten am Wanderparkplatz in St. Sigmund im Sellrain….
 
 
….. und wanderten zunächst entlang der Gleirsch Alm Rodelbahn zur gleichnamigen Hütte.
 
 
Schon bald konnten wir einen Blick auf den Mutenkogel werfen, auf dem wir vor fast genau einem Jahr bereits waren. Allerdings hatte er sich im letztes Jahr unter einer ordentlichen Nebeldecke versteckt.
 
 
Nach knapp 20 Minuten hatten wir die Gleirsch Alm erreicht und damit auch endlich das Ende der Asphaltstrecke…
 
 
….nun gings auf breiter Forststraße weiter nach oben….
 
 
….stehts begleitet vom Gleirschbach.
 
 
Ca. eineinhalb Stunden später kamen wir bei der Materialseilbahn an, wo für uns endlich die richtige Bergtour began.
Bis hierhin könnte man übrigens auch mit dem Mountainbike fahren, was einem den langen Zu- und Abstieg um einiges erleichtert.
 
 
Einem schmalen Bergpfad folgend wanderten wir nun erstmal in Richtung Pforzheimer Hütte.
 
 
Die Hütte selbst war geschlossen, allerdings hat ab jetzt der Winterraum geöffnet und wären wir darauf vorbereitet gewesen, hätt ich die Nacht auf jeden Fall hier oben verbracht.
 
 
Für uns gings nun aber erstmal weiter unserem Ziel entgegen…
 
 
...wobei der Weg hier zunehmend steiler und verblockter wurde.
 
 
Über mehrere Kehren entlang des Schutthangs erreichten wir die Geländeschulter….
 
 
...die uns mit einem tollen Blick auf unser Gipfelziel und den davor gelagerten Bergsee empfing.
 
 
Wir wanderten in einem weiten Rechtsbogen am See vorbei, wobei es immer wieder kleinere Schneefelder zu queren galt.
 
 
Kurz vor dem eigentlichen Gipfelaufbau hieß es dann rann an die Schneeketten…
 
 
...und auf zum Gipfelglück.
 
 
Die letzten Meter wollten es dann auch nochmal ordentlich wissen und so arbeiteten wir uns durch den Schnee entlang der steilen Felswand nach oben…
 
 
….bis hinauf zum Gipfelgrat...
 
 
….der sich durch den Schnee auch gleich noch einmal spannender gestaltete.
 
 
Nach insgesamt fünfeinhalb Stunden hatten wir unser Ziel dann endlich erreicht.
 
 
Berg Heil :)
 
 
Da der Gipfel doch recht luftig ist haben wir uns hier oben allerdings gar nicht all zu lange aufgehalten und unseren Proviant erst wieder in waagerechtem Gelände zu uns genommen.
 
 
 
Wobei auch hier die Aussicht noch einiges zu bieten hatte.
 
 
Zurück gings dann wieder über die Aufstiegsroute, mit einem kleinen Kaffeestop bei der Hütte, so viel zeit muss sein.
 
 
Die Tour heute war richtig genial, der Weg sehr Abwechslungsreich und die Aussicht mal wieder ein Traum. Für euch gibts das ganze jetzt nochmal in bewegter Form also viel Spaß und bis zum nächsten Mal.
21
Oct17