Brandjochkreuz (2268 HM)

14,99 km - 1452 HM
 
Der Wetterbericht für heute meldete mal wieder Gewitter ab Mittag und so haben wir uns dafür entschieden nochmal einen Abstecher ins Karwendel zu machen um einen geheimen Innsbrucker Hausberg zu erklimmen.
 
 
Mit dem zweirädrigen Monkeymobile fuhren wir dafür erstmal zum Planötzenhof, wo wir dann kurz vor halb 7 in Richtung Höttinger Bild marschierten.
 
 
15 Minuten später standen wir auch schon vor der kleinen Kapelle, wo gerade fleißig für die Frühmette hergerichtet wurde. Hätte uns ja brennend interessiert, leider hatten wir einen Berg zu besteigen.
 
 
 
Also gings weiter am Achselwanderweg entlang bis wir zum kleinen Waldsteig kamen, dem wir dann schnell an Höhenmeter gewinnend nach oben folgten.
 
 
Auch die umliegenden Gipfel erwachten nun langsam aus ihrem Schönheitsschlaf und strahlten uns schon mit voller Kraft entgegen.
 
 
Kurz vor der Achselbodenhütte bogen wir dann nach links ab um uns einen Gedenkstein vom ersten Weltkrieg anzuschaun, auf den uns ein Geocache aufmerksam gemacht hat. 
 
 
Von hier konnten wir dann auch schon unser Tagesziel sehen und ich könnte schwören der hat uns gerufen. Also schnell weiter wir müssen da rauf!
 
 
 
Nur 10 Minuten später kamen wir auch schon bei der Achselbodenhütte an, wo es die obligatorische Energy-Banane gab, gespickt mit toller Aussicht auf die Serles und Patscherkofel inkl. umliegender Gipfel.
 
 
Von der Hütte aus mussten wir dann zuerst mal den Berg nach links queren teils über Wiesen...
 
 
.... teils über Schotter....
 
 
und dann gings dem Bergrücken entlang, nochmal ordentlich nach oben in Richtung Gipfelkreuz.
 
 
 
Geschaaaafft :) Das Brandjochkreuz ist unser!!!
 
 
 
Was für eine geniale Aussicht!
Von hier aus hatte man auch einen super Blick auf den Innsbrucker Klettersteig, der vom Hafele Kar aus über den Berggrat bis zur Frau Hitt verläuft. 
 
 
Zum Schluss mussten wir uns natürlich noch im Gipfelbuch verewigen, um auch die Nachwelt daran teilhaben zu lassen, dass die Monkeys hier oben waren.
 
 
Mit einem sehnsüchtigen Blick auf die Hohe Warte die auch auf unserer To-Do Liste steht, gings dann wieder zurück nach unten.
Mir scheint mit jedem bestiegenen Berg kommt mindestens ein neues Wunschziel hinzu ;)
 
 
 
Da wir die Tour als Rundtour geplant hatten, gings vom Brandjochboden nun nicht wieder retour, sondern weiter westwärts, wo wir noch zwei weitere Gedenksteine finden konnten. 
 
 
Beim letzten Stein vorbei, einem kleinen Grat folgend führte der Weg dann mit stetigem Blick auf Innsbruck hinunter zur Aspachhütte (die 2. ganz kleine Hütte im Bild)
 
 
Zum Schluss hatte sich die Gewitterwarnung dann doch noch bestätigt und so wanderten wir von der Aspachhütte im Nieselregen weiter zuerst zum Rauschbrunnen und dann in Richtung Höttinger Bild und zurück zum Parkplatz.
 
 
Mit 1450 HM auf gerade mal 6 km war die heutige Tour doch recht knackig, aber genau das richtige für uns :) keine Menschenseele hat unseren heutigen Bergfrieden gestört und die Aussicht war phänomenal. Einfach affengeil! 
09
Aug14