Vela Luka & Sv. Nikola

 
Nachdem wir ja den höchsten Punkt von Baska schon bestiegen hatten, gings nun daran die linke und rechte Küstenseite zu erforschen.
Unser erstes Ziel war die Bucht von Vela Luka mit der darüber liegenden Burgruine Corihthia. Dafür gings zuerst dem Hafen entlang, dann durch die Gassen von Baska bis wir auf den eigentlichen Wanderweg trafen. 
 
 
Wie auch schon bei der letzten Wanderung, fanden wir hier ganz viel Geröll und Schotter, wobei die Umgebung schon mehr einer Schlucht glich. 
 
 
Schon bald standen wir über den Dächern von Baska mit Blick auf das Camp Bunculuka - Achtung bei genauerer Betrachtung kann man hier vielleicht etwas mehr sehen als einem lieb ist, dieses Camp ist nämlich für die Freikörperkultur :)
 
 
Nach knapp einer Stunde über Stein und über Stein lag unter uns die schöne Bucht von Vela Luka. Nun gings erstmal wieder knappe 350hm hinunter...
 
 
...damit wir auf der anderen Seite wieder den Berg hinauflaufen konnten. Gab es ja dort noch eine Ruine zu besichtigen. 
 
 
Ganz versteckt hier hinten findet man noch eine kleine Badebucht namens Mala Luka.
 
 
 
Die Überreste stammen von einer alten byzantinischen Festung aus der Zeit des Kaisers Justinian des 6. Jahrhunderts. 
 
 
Der Heimweg von der Taverne war bestimmt kein Zuckerschlecken aber die Aussicht dafür der Hammer. 
 
 
Und nach einem leckeren Mittagessen in Vela Luka haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind mit dem Wassertaxi zurück nach Baska gefahren oder eher geflogen so wie der auf die Tube gedrückt hat :)
 
 
Nachdem der nächste Tag buchstäblich ins Wasser gefallen war, gings erst zwei Tage drauf auf unsere zweite Erkundungstour zur Kirchenruine SV. Nikola
 
 
Wir starteten bei tollem Wetter am Meer und folgtem dem Wanderweg nach rechts in südlicher Richtung. 
 
 
Auch hier hatten wir schon bald eine tolle Sicht über unseren Strand und den Weg den wir beim letzten Mal zurückgelegt hatten.
 
 
Wer hier nicht das richtige Schuhwerk besitzt wird knall hart ausgesperrt. Tschüss ihr Flipflop-Touris hier kommen nur echte Spidermonkeys durch!
 
 
Ungefähr zwei Schritte danach wurde uns auch klar warum. Da sind wohl schon einige Knöchel auf der Strecke geblieben.
 
 
 
Die letzten Meter zur Ruine wurden dann wieder etwas freundlicher und so stapften wir durch hohes Gras zu den letzten Überresten dieser Kirche. 
Für den nötigen Nervenkitzel sorgten die Wachteln die sich hier in der Wiese versteckten und sich bei Annäherung mit lautem Geschrei in die Luft erhoben. 
 
 
Nach einer bananigen Stärkung gings dann im großen Bogen wieder zurück in Richtung Meer und über leicht felsiges Gelände hinunter zu unserem Ausgangspunkt. 
 
Mit dieser Tour endete auch gleichzeitig unsere Zeit in Baska, denn am nächsten Morgen fuhren wir spontan weiter zum Nationalpark Plitvicer Seen. 
Wir hatten eine super tolle Zeit hier auf der Insel KRK und vor allem die Kombination aus "Berg" und Meer finden wir affengeil :)
24
Aug14