Kanutour Schweden Teil 1

Ein Jahr voller Vorfreude, Ausrüstung horten, Routen planen, Sorgen um genügend Lebensmittel und zillionen Mücken machen, mit dem Besenstil zuhause das Paddeln üben und jetzt ist er auch schon wieder vorbei - unser Traumurlaub in Schweden.  
 
 
Aber reisen wir noch einmal zurück zu den Anfängen und folgen dem kleinen Monkeymobile 566 km von Innsbruck nach Frankfurt/Mörfelden. 
 
 
Während wir den rollenden Affenkäfig hier für die nächsten 19 Tage verstauten, gings für uns mit Sack und Pack mit der S-Bahn weiter zum Hauptbahnhof Frankfurt und von dort zu Fuß in unser Hotel. 
 
 
Natürlich hatten wir auch da das Adventure-Pack gebucht und wurden deshalb um 00:30 mit lautem Sirenengeheule aus dem Zimmer gescheucht - Feueralarm. Aber außer einer Pulsbeschleunigung von 60 auf 200 in 1 Sekunde ist nichts weiter passiert.
 
 
So aber jetzt endlich weiter nach Schweden. Am Freitag um 15:00 wurden wir mit dem Bus von Frankfurt abgeholt und dann gings auch schon los in Richtung Norden.
 
 
Nach 18h und 1300km standen wir endlich im Basiscamp von scandtrack unserem Reiseveranstalter. Nachdem wir à-la Ikea mit Hotdogs verköstigt wurden..
 
 
...marschiergten wir quer durch den Wald zur Ausrüstungs- und Verpflegungsausgabe. 
 
 
Hiervon leben wir also die nächsten 14 Tage.
 
 
Nach einer kurzen Einführung ins Stechpaddeln wurden wir auch schon auf die schwedische Natur losgelassen. Die letzen Worte des Guides: " Heute geht ordentlich der Wind - na dann viel Spaß".
 
 
Das Routenplanen hatte sich ausgezahlt, wir wussten sofort wo wir hin wollten und auch das Kanu hat sich nach kurzer Zeit an unsere Richtungsangaben gewöhnt. Nach zwei Fehlversuchen (die uns zumindest leckere Blaubeeren einbrachten) und 8,9 km, hatten wir dann auch einen geeigneten Zeltplatz gefunden 
 
 
 
Ein Camp inklusive eigener Badebucht und Aussichtsfelsen, was will man mehr. 
 
 
 
Der Magen knurrte schon von all der Aufregung und Paddelei also ran an den Herd. Das erste total schwedische Essen - die Terence Hill Pfanne schmeckte einfach nur köstlich. 
 
 
Und schneller als wir schauen konnten, ging der Tag schon zu ende. 
 
 
Nach einem herrlichen Blaubeerschmarrn zum Frühstück, hieß es dann Camp räumen, also alles wieder abbauen und im Kanu verstauen. Das werden wir in den nächsten Tagen wohl noch einige Male machen. 
 
 
Bei wolkenverhangenem Himmel verabschiedeten wir uns von unserer Bleibe und paddelten erstmal drauf los. 
 
 
Unser Ziel war fürs erste ein Geocache, der direkt in einer wunderschönen Bucht versteckt war. Perfekt für eine kleine Verschnaufpause.
 
 
 
Nach stolzen 12km erreichten wir dann unser zweites Camp, welches mit einer voll eingerichteten Küche und einer richtig tollen Aussicht überzeugte. 
 
 
Das Badezimmer war sehr geräumig, wenn auch der Boiler ständig leer war. Aber kaltes Wasser hält bekanntlich ja jung. 
 
 
 
Im Abendprogramm konnten wir zwischen "national geographic"....
 
 
 
... und "Wunder der Elemente" wählen, was uns beides gleichermaßen in seinen Bann zog.
 
 
 
 
Die Tage flogen regelrecht an uns vorbei und trotz Aktivurlaub stellte sich bald eine erholsame Routine ein: wir paddelten, 
 
 
 
 
wir bauten unser Camp an immer neuen Orten auf und wieder ab,
 
 
 
 
wir verköstigten uns mit den tollsten Leckereien, 
 
 
 
 
und genossen das Leben unter freiem Himmel und der wunderbaren Umgebung in vollen Zügen. Zumindest so lange bis Schweden das Touristenprogramm einstellte.
  
-----Fortsetzung folgt------
14
Aug15