Kanutour Schweden Teil 2

Die Eingewöhnungsphase war vorbei, nun galt es sich auch bei raueren Bedingungen zu beweisen. 



Zuerst bekamen wir die Kraft des Windes zu spüren, der uns ordentlich um die Ohren pfiff. Also schnell das Tarp zum Windschutz umfunktioniert um zuerst unsere Kochstelle....



...und dann unseren Schlafplatz zu schützen. 



Die kurz darauf folgende Gewitterwarnung ließ uns noch tiefer in die Trickkiste greifen. Das Camp musste schließlich irgendwie wetterfest gemacht werden. 


Dann zogen auch schon die ersten  Regenwolken auf und mit ihnen eine ganz eigene Stimmung.



Schnell hüllten wir uns in unsere Ponchos und suchten den Schutz der Bäume und des Feuers auf. 



Nachdem der Wetterbericht auch für den kommenden Tag Regen meldete, ließen wir das Kanu stehen und machten uns quer durch den Wald auf Elchsuche.



Na der hat uns wohl schon von weiten gerochen und ist mal zügig abgehauen. Zum Glück?!



Am nächsten Morgen kündigte sich dann ein kurzes Wetterfenster an, was wir gleich ausnutzen um uns eine neue Bleibe zu suchen. Doch die dicken Wolken über unseren Köpfen verhießen nichts Gutes. 

 

Zumindest hatten wir zum ersten Mal Rückenwind und konnten uns von den Wellen treiben lassen. Gegen die anzupaddeln wäre echt kein Spaß gewesen. 

 

Natürlich wollten wir auch hier nichts dem Zufall überlassen und schützten unser Camp, in Ermangelung an Naturmaterial, einfach mit dem Ikea Bausatz "sopsäck / duk band".



Solche Regentage gehören aber zu einem Outdoorurlaub dazu und sie geben einem Zeit um wieder etwas zur Ruhe zu kommen,



regen die Kreativität an,



und am Ende gibt es doch nichts schöneres als wenn die Sonne wieder aus ihrer Wolkenhülle bricht. 




Am letzten Tag verabschiedete sich Schweden dann noch mit viel Sonnenschein und einem herrlichen Sonnenuntergang von uns. 



Dann war es auch schon wieder an der Zeit die Zelte abzubrechen und ein letztes Mal die Paddel zu schwingen,



zurück in die Zivilisation, 



zurück nach Hause. 
24
Aug15