Hamber 2100 HM & Standkopf 2241 HM

 
Heute standen zwei Gipfel auf unserer Liste, die wir eigentlich im Zuge der Bergtour zum Wiedersbergerhorn 2014 schon einmal besteigen wollten, damals aber leider aufgrund von Zeitmangel und Schnee abbrechen mussten.
 
 
Diesmal starteten wir allerdings vom Stummerberg im Zillertal, am Parkplatz der Jausenstation Almluft, der sich bereits auf 1200HM befand.
 
 
Die Aussicht war schon jetzt grandios, was uns eine tolle Tour versprach.
 
 
Wir folgten zunächst einem Forstweg bis wir nach knapp 3 Kilometer endlich in den Wald abbiegen konnten. Dieses Terrain gefällt uns ja doch um einiges besser.
 
 
Eine Stunde später erreichten wir eine nette kleine Alm - die Steinberghütte. In einem schwachen Moment spielten wir schon mit dem Gedanken den Grill mal eben anzufeuern und hier oben zu bleiben, entschieden uns dann aber doch dafür nur unsere Wasserreserven am Brunnen aufzufüllen.
 
 
Mit einem letzten Blick zurück gings auch schon weiter nach oben.
 
 
Allmählich wurden die Almrosenbüsche immer mehr von Gesteinsbrocken überlagert….
 
 
….und dann konnten wir auch schon das Gipfelkreuz des Hammbergs vor uns erkennen.
 
 
Nun galt es nur mehr den letzten Gipfelaufschwung zu überkraxeln….
 
 
...und schon hatten wir unser Ziel erreicht.
 
 
Die Aussicht war mal wieder der Hammer, zumal wir von hier bis zum Achensee sehen konnten.
 
 
Bei einer tollen Gipfeltour darf natürlich auch der Gipfelcache nicht fehlen ;) Erfolg auf ganzer Linie.
 
 
Allerdings war das ja erst unser erstes Ziel für heute und so machten wir uns schon bald wieder auf den Abstieg und folgten dem Gipfelgrat in Richtung Standkopf.
 
 
Die Gratüberschreitung war, bis auf den Wind der uns mal wieder mit gefühlten 100km/h um die Ohren fegte, ziemlich unspektakulär und auch mit Schneefeldern hatten wir diesmal nicht zu kämpfen.
 
 
Allerdings meldete sich Mutter Natur dann doch nochmal zu Wort und erinnerte uns mit einem kleinen Graupelschauer daran, dass sie auch anderst kann.
 
 
Wir folgten weiter dem grasigen Bergrücken und konnten schon bald die kleine Pyramide des Standkopfs vor uns sehen.
 
 
Wobei so klein war sie gar nicht und mit jedem Schritt den wir auf sie zu machten, schien sie sich noch ein Stück weiter nach oben zu schieben.
 
 
Tja da heißt es wohl nun Allrad einschalten und nix wie nach oben.
 
 
Nach insgesamt vier Stunden konnten wir uns dann auch ins Gipfelbuch des Standkopfs eintragen.
 
 
Wir genossen nochmal die tolle Aussicht auf den Achensee und das Wiedersberger Horn rechts im Bild...
 
 
….bevor wir uns auch hier auf die Suche nach dem Gipfelcache machten.
 
 
Unser eigentlicher Plan wäre ja gewesen auch noch die Gratüberschreitung zum Tapenkopf zu machen und der Weg schien auch ziemlich einfach zu sein, aber der Wind blies uns hier schon regelrecht vom Gipfel, sodass wir uns am Ende doch entschieden den Heimweg anzutreten.
 
 
Da wir jedoch nicht den gesamten Weg wieder zurück marschieren wollten, wanderten wir parallel zum Gipfelgrat nach unten, wo wir schon bald wieder auf unsere eigentliche Route trafen….
 
 
...und dann gings über die Hochstadlalm wieder zurück zum Parkplatz.
 
05
Nov16