Ostern am Gardasee

 
ENDLICH können auch wir uns aus der Winterpause zurückmelden. Wobei “Winterpause” bei uns bedeutete, dass Herr LIO sich eine Skitour nach der anderen unter die Bretter gerissen und Frau LIO sich abwechseln in der Kletterhalle und am Fels ausgetobt hat.
Aber nun sind wir zum Glück wieder als Team am Start und dass keine Sekunde zu früh, denn es galt eine wichtige Frage zu klären: “Warum fährt eigentlich ganz Tirol und Bayern zu Ostern an den Gardasee?”
 
 
Zweifelsohne muss man sich für solch eine Mission ordentlich vorbereiten und ganz nach dem Motto “ tarnen und täuschen” wurde erstmal unser Outdoormobile in einen 1A Camper umgewandelt. Ein ganz liebes Dankeschön an dieser Stelle auch nochmal an Anita & Michael für die vielen Tips und Ideen :)
 
 
Auch ein Vorzelt darf natürlich nicht fehlen - aber als alte Bushcrafter haben wir ja immer ein Tarp griffbereit, damit sollte uns die Eingliederung in die hiesige Camper-Gemeinschaft ohne Probleme gelingen.
 
 
Dann war es an der Zeit uns einen genauen Überblick über die Situation zu verschaffen und da kam uns das Hochplateau La Rocca wie gerufen.
 
 
Los gings direkt vom Campingplatz. Wir folgten zunächst der Straße….
 
 
...und hätten wohl lieber mal aufpassen sollen wo wir da eigentlich entlang liefen?!
Puh hatte auch irgendwie das Gefühl schon Stunden unterwegs zu sein.
 
 
Wir wanderten weiter entlang der Weinfelder...
 
 
...und gewannen ganz langsam aber stetig an Höhe. Nun konnten wir nicht nur Bardolino sondern auch die Straße endlich hinter uns lassen….
 
 
...und auf breiten Wanderwegen unserem Ziel entgegen marschieren.
 
 
Und dann hat uns doch glatt irgendjemand dieses Schild mitten auf den Weg gepflanzt….Ok vielleicht nicht direkt mittig und naja eventuell auch gar nicht am Weg sondern eher ziemlich seitig im Gebüsch ABER mal ganz ehrlich - wie soll man/wir/LIO an sowas vorbeigehn?
 
 
Genau - gar nicht!! Also Taschenlampen rausholen und nichts wie rein in das Vergnügen :D
 
 
“HEY BEAR!” Mist die verstehen ja sicher kein Englisch, dann eben so: “CIAO ORSO!”
 
 
Aber weder ein orso noch der kleinste orsetto hat sich hier blicken lassen und dann konnten wir auch viel zu schnell schon wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Aber aufregend wars alle Mal!
 
 
Die letzten paar Höhenmeter liefen sich dann auch schon wieder von ganz alleine und schon standen wir am nördlichen Aussichtspunkt des Hochplateaus.
 
 
Von hier aus hatten wir einen super Blick auf den Gardasee, das Städtchen Garda und den gegenüberliegenden Monte Luppia.
 
 
Wie ihr euch wahrscheinlich schon gedacht habt, gabs auch noch einen südlichen Aussichtspunkt. Folgt man der Uferpromenade bis hinter die Landzunge im oberen Drittel erreicht man Bardolino und unseren Campingplatz. Hätten wir bloß unsere Gleitschirme dabei gehabt….
 
 
….na vielleicht beim nächsten Mal. So blieb uns heute eben nur der Abstieg zu Fuß nach unten....
 
 
...wobei uns der Weg direkt an der Uferpromenade in Garda ausspuckte. Tja was soll man da noch sagen ;)
 
 
Und weil wir ja diesmal gar so touristisch am Weg waren, durfte der Urlaubsschnappschuss natürlich auch nicht fehlen - zumindest solang die Muggels schauten, danach wurde wieder fleißig nach dem Geocache gesucht der hier irgendwo liegen musste.
 
 
Zurück im Camp ließen wir, bei leckerem italienischen Essen, diesen herrlichen Tag noch einmal Revue passieren und mussten uns eingestehen Ostern am Gardasee campen, das kann so Einiges. Warmes Wetter, tolle Gegend, leckeres Essen und das 24 Stunden fast komplett im Freien - ich glaub wir haben das Rätsel gelöst ;)
 
 
Ente gut - Alles gut
 
15
Apr17