EuroVelo 6 Teil 4

 
Wir starten nun bereits in die dritte und damit letzte Woche unserer EuroVelo6 Tour und als ob Frankreich das wüsste, wurde uns hier nochmal ein ordentliches Touriprogramm geliefert.
 
 
Da wäre zunächst die Stadt Orléans, die nicht nur den nördlichsten Punkt unserer Strecke markierte, sondern auch eine große Rolle in der französischen Geschichte spielt.
 
 
Vor allem wegen der Nationalheldin Jeanne d’Arc, die auch die Jungfrau von Orléans genannt wird und die Stadt 1429 von den Engländern befreite.
 
 
Die nächste geschichtsträchtige Stadt ließ auch nicht lange auf sich warten und so erreichten wir knapp zwei Tage nach Orléans Tours.
Tours ist nicht nur die ehemalige Hauptstadt Frankreichs (15.und 16. Jahrhundert)....
 
 
...sondern auch die letzte Ruhestätte des römischen Legionärs und späteren Bischof von Tours, bei uns besser bekannt als “der Heilige Martin”.
 
 
Nicht so geschichtlich relevant aber trotzdem sehr cool waren auch die Steinhäuser in Turquant….
 
 
…ganz besonders weil in einem davon ein Bistro erbaut wurde :)
 
 
Und dann trafen wir kurz darauf auch noch auf den Nullmeridian in Parnay, der genau durch den Radweg verläuft, besser hätten wirs gar nicht planen können.
 
 
Während die Loire immer mehr an Größe zunahm und sich auf die Einmündung in den Atlantik vorbereitete…
 
 
...folgten wir zunächst einem Alternativweg in Richtung Angers, einer der letzten großen Städte vor unserem Ziel UND hier gibt es diese tolle Selbstbedienungs-Fähre, die wir nicht verpassen wollten.
 
 
Also dann Räder aufladen....
 
 
...und zieh und zieh und zieh.
Alleine deshalb hat sich der Ausflug schon gelohnt :D
 
 
Die Stadt selber war vor allem schön, aber jetzt wars für uns endlich an der Zeit anzukommen, wir konnten das Meer schon förmlich spüren.
 
 
Ähm na gut, also wenn da schon ein Snackbus mitten am Radweg steht, können wir natürlich nicht vorbei, aber he wir fahren auch schon den 18. Tag und an diesem Tag werden wir auch noch mit voller Motivation an unserem Zielcampingplatz vorbeischießen was uns zusätzliche 14 Kilometer Umweg kosten wird, da haun wir doch lieber nochmal ordentlich rein.
 
 
Am nächsten Tag wars dann endlich so weit, nach 19 Tagen und 1402 Kilometern hatten wir unser Ziel,den Atlantik, endlich erreicht.
 
 
Yeaaaah. Was für ein wahnsinns Gefühl angekommen zu sein.
 
 
Für uns heists jetzt erstmal ab in die Fluten, schließlich haben wir uns darauf schon seit drei Wochen gefreut…
 
 
….und ihr könnte euch die letzte Woche gerne nochmal im Detail anschauen und zwar einmal hier…
 
 
….und hier. Viel Spaß dabei!
10
Aug17