Pleisenspitze 2569 HM

 
Wieder zurück in der Heimat und bestes Herbstwetter, dass schreit ja förmlich nach ein paar Höhenmeter. Also nichts wie rein ins Auto und ab nach Scharnitz zu einer neuen Bergtour.
 
 
Unser erstes Zwischenziel die Pleisenhütte stand hier mal mit lockeren 2h Gehzeit an…
 
 
...die wir zunächst entlang eines Forstweges…
 
 
….und dann einem schmalen Bergpfad folgend zurücklegten.
 
 
Wir gewannen schnell an Höhe und die Aussicht auf die gegenüberliegende Hohe Munde hatte es mir heute besonders angetan, nachdem wir vor einem Monat endlich dort oben standen.
 
 
Schneller als erwartet erreichten wir dann auch schon die Pleisenhütte und es hätte nicht viel gefehlt und wir wären hier in der Sonne sitzen geblieben, denn der Wanderweg führt hier direkt durch die Gastterrasse…
 
 
….doch zum Glück schrie der Berg noch etwas lauter als das Bier und so gings am Plumpsklo vorbei schnell wieder zurück ins Gebüsch und weiter unserem Ziel entgegen.
 
 
Schon bald lichtete sich der Wald und wir stiegen zwischen den Latschenfeldern nach oben…
 
 
… direkt auf die Pleisenspitze zu.
 
 
Der Weg führte uns in mehreren Serpentinen und über kleinere Steilstufen…
 
 
...auf den steiler werdenden Bergrücken….
 
 
...der im letzten Abschnitt nochmal ordentlich an Geröll und Schnee zulegte.
 
 
Nach insgesamt 4,5 Stunden Gehzeit hatten wirs dann geschafft - der Berg war unser...
 
 
… und mit ihm ein geniales Panorama.
 
 
Unseren Gipfelsieg haben wir übrigens der bestesten Nichte auf der Welt gewidmet, die heute ihren zweiten Geburtstag gefeiert hat und natürlich haben wir auch fleißig mitgefeiert, wenn auch einige Kilometer entfernt.
 
 
Nach einer ordentlichen Stärkung gings dann auf gleichem Wege wieder zurück nach unten, wobei noch ein kleines Abenteuer im Abstieg auf uns wartete.
 
 
Denn einen halben Kilometer vor der Pleisenhütte befindet sich die Vorderkarhöhle, die wir uns heute noch etwas genauer ansehen wollten.
 
 
Eine schmale Eisenleiter führt hier direkt in die Höhle, in der 1951 der Erbauer der Pleisenhütte Anton Gaugg das Skelett eines 7000 Jahre alten Elchs entdeckt hatte.
Auf uns warteten hier zwar keine Gebeine…
 
 
…dafür ein kurzer Schacht…
 
 
….der in einen weiteren längeren Höhlenraum führte.
 
 
Zum Schluss konnten wir noch ein paar tolle Babytropfsteine entdecken und dann wars auch schon wieder an der Zeit zurück nach oben zu klettern.
 
 
Während wir jetz noch in den letzten Sonnenstrahlen zurück zum Auto wandern....
 
 
…. könnt ihr euch ja schon mal das Video der Tour ansehen. Viel Spaß
14
Oct17